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Vepik e.V.

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Mehr zu unserem Ansatz

Begegnung bedeutet für uns, andere Menschen zu sehen, sie in ihrer Verschiedenartigkeit zu wertschätzen, mit- und voneinander zu lernen und Respekt im Umgang mit dem Sein einzuüben.
Wahrhaftige Begegnung bedingt die Möglichkeit von Beteiligung und Teilnahme und Teilhaben:

Wir begreifen Partizipation nicht als Methode, sondern als grundlegende Haltung:
Eine Haltung, die das Ungeordnete, den Prozess einer Person, einer Gruppe, einer Gesellschaft wertschätzt. Die Zeit und Raum zum Zuhören und Verstehen ermöglicht. Eine Haltung, die auf gegenseitiger Wertschätzung und Interesse am Gegenüber basiert. Die den eigenen Standpunkt vertritt; auch bereit ist, ihn zu verändern; andere Meinungen stehen lassen kann. Partizipation umfasst Teilhabe und Teilnahme: sich mitteilen, Erfahrungen teilen, sich einbringen, gehört werden, miteinander wachsen. Eine Haltung, die freien Selbstausdruck und eigenverantwortliches Handeln fördert.
Partizipation bedeutet einen Paradigmenwechsel in einer von Hierarchie und Konkurrenz geprägten Gesellschaft.
Partizipation bedingt Selbstreflektion/Arbeit an sich selbst und ist gebunden an Gemeinschaft:

Gemeinschaft bedeutet für uns, jenseits von individuellen oder kulturellen Unterschieden, das uns alle Verbindende anzuerkennen, das Eigene anzuerkennen, und miteinanderzu arbeiten, zum Besten aller.
Der Raubbau an der Natur, das "Besser-wissen", das dauernde Streben nach mehr wirtschaftlichem Profit auf Kosten anderer sind Anzeichen einer Entfremdung von uns selbst, von anderen, von der Natur.
Der Weg der Liebe, der Verbundenheit miteinander und Achtung vor dem Ganzen öffnet Türen. Türen zu einer anderen Wahrnehmung von sich selbst, zu Achtsamkeit im Umgang mit sich, anderen und der Welt, zu freiem und unbegrenzten Selbstausdruck und zum Schaffen neuer Formen, um die Schönheit des Seins zu würdigen und zu feiern.
Wir halten es für not-wendig, dass diese Werte den Werten der Zielstrebigkeit und Wettbewerbshaltung nicht nur beigefügt werden, sondern ein Gleichgewicht (wieder)angestrebt wird.
Dies öffnet Wege jenseits des Bisherigen - in ein schöpferisches Miteinander - und ein Dienen am Weltfrieden und der Wahrung und Achtung der Schöpfung.

Das Spinnen, das feine Weben von Fäden der Verbindung mit der Welt und Menschen, vernetztes Denken, Verweben von Wahrnehmungen und Zusammenhängen ermöglichen ein Erleben in Zusammenhängen, und damit einen kreativen Prozess.
Kreativität führt uns zu uns selbst. Kreativität ist der freie Fluss unseres Selbst, unseres Potentials jenseits des vom Verstand kontrollierten Urteils in gut oder schlecht, richtig oder falsch.
Sie ist eng verbunden mit unserer Intuition, wird gespeist von dieser und birgt sie. Kreative Methoden ermöglichen, Lösungen zu entwickeln, die komplexer und vielschichtiger sind als rein kognitiv gesteuerte Prozesse. In kreativen Prozessen entstehen neue Ideen und neues Denken und gleichzeitig setzen diese Kreativität, schöpferische Kraft, frei.
„Wir können ein Problem nicht lösen, solange wir uns innerhalb des Systems, in dem ein Problem entstanden ist, befinden.“ A. Einstein

Voraussetzung für Veränderung sind Visionen:
Jede gesellschaftspolitische Veränderung ist ein kreativer Akt, an dessen Anfang eine Vision steht.
Visionen sind keine starren Bilder oder Konzepte. Sie leben aus der Kraft unserer Überzeugungen. Sie leben aus der Bedingungslosigkeit unserer Liebe zum Leben. Sie haben zur Grundlage, dass alles möglich ist.

Da Menschen und Situationen sich ändern, ändern sich auch die Projekte: Sie spiegeln die Dynamik menschlichen Miteinanders wider und erfahren wie diese dauernde Veränderung: Wir arbeiten entlang den Anliegen und Entwicklungen des Einzelnen und der Gruppe(n).
Es geht darum, Menschen auf Veränderungen vorzubereiten und den Mut zu üben, der Gesamtheit dienliche Veränderungen einzuleiten. Das bedeutet uns selbst zu verändern.

Nachhaltigkeit verstehen wir so damit "Mehr als das, was gemacht wurde" - es geht um die Frage, was übrig bleibt, eine Art Mehrwert, und sichtbar daran, was sich in bezug auf Soziales, Ökonomisches, Ökologisches etc. durch die Arbeit verändert hat, im Bewusstsein wie im Handeln.
Veränderung beginnt im Bewusstsein jedes/ jeder Einzelnen.

Die Suche nach neuen Wegen, nach einer anderen Form des Miteinanders, nach einem Miteinander, das alles Sein berücksichtigt, ist ein ständiger Prozess. Er umfasst eigene Veränderung genauso wie die Veränderungen im soziopolitischen und wirtschaftlichen Geschehen in einer Gesellschaft und in der Welt...